Seit kurzem steht die Windows 7 Beta auch Otto-Normalverbrauchern zur Verfügung. Mit einer Windows-Live-ID (kostenlos und zB auch für MS Messenger verwendbar) kann man sich die 32 und 64 Bit Version in Deutsch oder Englisch herunterladen.
Ich habe mir die 64 Bit Version in Deutsch zugelegt. (3,1 GB ~ 1 h Download dank schneller MS-Server)
Gleich erkennt man jedoch das neue Thema “unter Wasser” – im Hintergrund scheint die Sonne nämlich genau dorthin, ins tiefe Wasser, während ich Windows 7 auf meine zweite Platte installiere. Das sieht genauso aus (bis auf den Hintergrund) wie bei Windows Vista, dauert jedoch etwas länger.
Nach 3-4 Neustarts ist man dann auch schon im neuen Windows 7 und kann loslegen. Die Startleiste unten ist wohl die markanteste Änderung und sieht auf den ersten Blick nett aus. Die Objekte werden nach wie vor gruppiert, man hat jedoch die Einrichtung was wie und wo angezeigt wird etwas verbessert. Nach kurzem Suchen habe ich es auch geschafft, den Arbeitsplatz am Desktop anzuzeigen. Die Startleiste konnte ich dafür noch nicht auf “klassisch” umstellen. Ich hoffe, dass es eine solche Option immer noch gibt.
Die Erweiterungen bei den Fenstern sind gelungen. Wackelt man mit einem Fenster hin und her, gehen alle anderen Fenster in den Hintergrund. Man kann Fenster rechts und links “andocken” um sie optimal auszurichten. Hierzu gibt es ein nettes Video auf der Microsoft-Website.
Zumindest Miranda und Steam laufen auch unter Windows 7. Bei den Daemon Tools hat er jedoch gleich beim Installieren gemeint, dass es noch nicht laufen wird. Hier sind einige Treiber im Spiel – ich hoffe, dass solche Programme bald laufen werden, auch wenn sie nicht gleich von vornherein unterstützt werden.
Treiber wurden soweit ich gesehen habe fast alle reibungslos erkannt. Leider reichten die installierten Grafikkartentreiber jedoch nicht aus, um Spiele wie zB Left 4 Dead zu starten. Spezielle Grafiktreiber von ATI und Nvidia wird es aber sicher in Kürze geben (falls es sie nicht schon gibt).
Microsoft hat auch die bei Vista etwas verschlampte Verwaltung der Anzeige aufgebessert. Über einen Rechtklick am Desktop hat man direkt die Möglichkeit, Auflösung und Hintergrund anzupassen. Die nervigen und teils sinnlosen Fenster aus Windows Vista sucht man vergebens. Gut gemacht Microsoft!
Die deutsche Version hat leider noch ein paar englische Sprachfetzen – soweit sollte man jedoch dem Englischen mächtig sein um dennoch damit arbeiten zu können.
Ich werde in den nächsten Wochen und Monaten die Beta genauer unter die Lupe nehmen und euch Pros und Kontras zum neuen Betriebssystem von Microsoft hier aufzählen!
Update 1:
Falls dieses Update noch nicht in eurer Version von Windows 7 integriert ist, würde ich empfehlen, dass ihr es schleunigst nachholt. Andernfalls riskiert ihr beim Abspielen von mp3 Dateien diese zu verunstalten.
Vielen Dank für den Hinweis an ceea und technet.
